07:24:51 Sonntag, 21 Juli 2019

Puerto de Las Nieves ist ein malerisches Fischerdorf an der Nordküste Gran Canarias. Dieser zauberhafte Ort hat ein typisch kanarisches Ambiente und ist in den letzten Jahren ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Er wurde in Stand gesetzt und ist heute ein schöner Urlaubsort, ideal für einen Tagesausflug oder um mit der Fähre, die hier am Hafen ablegt, nach Teneriffa zu fahren.

Der Paseo de los Poetas ist besonders schön. Hierbei handelt es sich um eine Promenade, die von Fischrestaurants, Kunsthandwerksläden und Galerien gesäumt ist. Sie beginnt im süßen bezaubernden, kleinen Hafen und ist ein großartiger Ort, um in der Sonne spazieren zu gehen. Bei Sonnenuntergang ist die Aussicht einfach atemberaubend – mit dem Berg Teide auf Teneriffa in der Ferne sowie mit einer fantastischen Landschaft und dem herrlichen Meer.

Hier wird eine lokale Köstlichkeit serviert, die zu lecker ist, um sie sich entgehen zu lassen: die caldo de pescado, eine kräftige Fischsuppe. Besucher kommen in dieses malerische Dorf, um die Ruhe und die Umgebung zu genießen, denn hier gibt es eben keinen großen Trubel wie in den beliebten Urlaubsorten mit Massen an Besuchern.

Den Geschichtsreichtum des Dorfes können Sie in der winzigen Kapelle am Hauptplatz sehen, die unter dem Namen Ermita de las Nieves bekannt ist und einen wahren Schatz beherbergt: ein Triptychon aus dem 16. Jahrhundert (ein Kunstwerk mit drei unterschiedlichen Segmenten), das die Heilige Jungfrau mit ihrem Kind zeigt, gemalt von dem berühmten flämischen Künstler Joos van Cleve. Während der Fiesta de la Rama wird eine Kopie dieses Triptychons bei einer Prozession zu der Gemeindekirche von Agaete getragen und dort ausgestellt.

Agaete
Teror
Essen Gehen

Am südlichen Rand dieses Dorfes finden Sie den Dedo de Dios (Finger Gottes). Hierbei handelt es sich um eine 30 Meter hohe schmale Felsnadel aus Basaltstein, die aus dem Meer herausragt, und zwar genau vor den beeindruckenden Klippen, die von dem Pinar de Tamadaba (einem großen Pinienwald) gekrönt wird. Als 2005 der Tropensturm Delta zuschlug, wurde der Dedo beschädigt, aber es ist immer noch eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit und ein großartiges Fotomotiv.