20:08:57 Freitag, 20 September 2019

Der Stadtteil Triana ist zusammen mit Vegueta einer der ältesten Stadtteile und hat sich zum Geschäftszentrum von Las Palmas entwickelt, besonders seit die Hauptstraße zu einer Fußgängerzone wurde. Hier gibt es zahlreiche Geschäfte, von winzigen altmodischen Läden über die Filialen großer Ketten bis zu hin exklusiven Boutiquen.

Im Gegensatz zum Stadtviertel Vegueta, in dem man sich aufgrund der engen Straßen und älteren Gebäude wie ins Mittelalter zurückversetzt fühlt, spiegelt der Stadtteil Triana eher die Bourgeoisie wider, denn hier ließen sich vor allem einheimische, andalusische, englische, maltesische und dänische Handelsfamilien nieder. Dies erklärt auch, warum an der Hauptstraße, die durch den gesamten Stadtteil verläuft, die Baustile zu finden sind, die im 18., 19. und 20. Jahrhundert in Mode waren. Außer eines kleinen Abschnitts mit modernen Gebäuden zu Beginn der Straße, ist die gesamte Straße Calle Triana zu einem historischen Nationaldenkmal erklärt worden.

Im Süden von Triana, ungefähr gegenüber dem Mercado de Vegueta, finden Sie das Teatro Pérez Galdós, das nach dem zweitbedeutendsten spanischen Schriftsteller nach Cervantes benannt wurde. Die Fassaden wurden hervorragend restauriert und das Theater weist ein opulentes Interieur und ein geräumiges Auditorium auf. Das Pérez Galdós bietet ein vielfältiges Programm, Sie können hier klassische Konzerte, Jazz-Konzerte, Theaterstücke und vieles mehr besuchen. In der Nähe, an der Ecke der Straßen Calle Cano/Calle Peregrina befindet sich das Casa Museo de Pérez Galdós

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Zurück zum Stadtteil Triana. In der Nähe des Casa Museo Pérez Galdós kommen Sie an einem bezaubernden kleinen Platz vorbei, dem Plaza de Cairasco, an dessen nördlicher Seite das großartige Gabinete Literario im Jugendstil gelegen ist, ein Gebäude, das – ursprünglich 1844 eröffnet – heute einen Literaturverein sowie ein Restaurant/Café mit einer schönen, schattigen Terrasse beherbergt. Ein weiterer sehenswerter Ort in dieser Ecke der Stadt, in dem sich der Großteil des kulturellen Lebens abspielt, ist das prachtvolle Gebäude des Centro Cultural de La Caja de Canarias (bekannt unter dem Namen CICCA), ein kleiner, aber feiner Veranstaltungsort.

Seitlich dieses kleinen Platzes verläuft die Alameda de Colón, an dessen nördlichem Ende, in der Nähe einer Kolumbus-Büste, sich die weiß getünchte Iglesia de San Francisco de Asís im Kolonialstil befindet. Die Kirche ist dreischiffig, hat einen weißen Marmorboden, eine typische Mudéjar-Decke und beherbergt einige bedeutende Werke des bekannten kanarischen, religiösen Bildhauers José Luján Pérez. Diese Kirche, die 1599 durch ein Feuer zerstört wurde, das durch den Angriff niederländischer Piraten verursacht worden war, wurde im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut und wurde, als die Mönche vertrieben wurden (wie es 1821 in ganz Spanien passierte), zu einer Gemeindekirche.

Hinweis:
Im Norden des Stadtteils Triana liegt der wohl bezauberndste Park von Las Palmas, der Parque San Telmo, den Sie gar nicht übersehen können, denn hier befinden sich die größte unterirdische Busstation der Stadt und ein Taxistand. Mit schattenspendenden Palmen, Bänken, einem Kinderspielplatz und einem Musikpavillon ist der Park San Telmo ein Ort, an dem man sich von dem Trubel in Triana erholen kann. Weitere Attraktionen in dem Park sind ein wunderschönes Café im Art-Déco-Stil, das großartig mit bunten, glänzenden Fliesen verziert ist und in dem Sie unter den hohen Bäumen ein kühles Getränk und/oder einen Snack genießen können, und die kleine, spätbarocke Kapelle Ermita de San Telmo, die Seemännern und Fischern gewidmet ist. Nicht weit entfernt befindet sich die Gobierno Militar (Militärverwaltung), der Ort, an dem General Franco 1936 den spanischen Bürgerkrieg begann. Eine Gedenktafel markiert die Stelle, an der er seine Rebellion verkündete.

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